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Besamungsmonitoring

Bessere Leistungen durch Besamungsmonitoring

Als Techniker der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. war es schon immer unser Anliegen, Ihnen bei etwaig auftretenden Einbrüchen bei den biologischen Leistungen, deren Ursachen möglicherweise im Besamungsbereich zu finden sind, weiter zu helfen. Oft sind es Kleinigkeiten, die aber in der Summe zu schlechteren Ergebnissen führen können.

Ich biete aufgeschlossenen Sauenhaltern in solchen Situationen zunächst eine grundsätzliche Überprüfung des bis zu diesem Zeitpunkt praktizierten Besamungsmanagements und der spezi- fischen Rahmenbedingungen innerhalb des Betriebes an. Vor Ort werden alle Stationen, die Einfluß auf Leistungsabfälle haben könnten, besichtigt und anhand einer Checkliste bewertet, -von der Jungsauen- eingliederung über die Besamung bis hin zum Abferkeln.

Gemeinsam stößt man schnell auf Begebenheiten, die dem Betriebsleiter allein oftmals verborgen bleiben, da er in der Regel seiner eigenen Hand- lungsweise relativ unkritisch gegenüber steht. Der Fokus dieser "Vor-Ort-Gespräche" liegt dabei natürlich im Besamungsbereich. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, einfach mal eine Sauengruppe gemeinsam zu besamen; einerseits, um simple Fehler bei der eigentlichen Besamung aufzuspüren und um andererseits auch einen grundsätzlichen Überblick zum Rauscheverhalten der Sauengruppe zu erhalten. Nicht selten liegt die Ursache für sinkende Fruchtbarkeitsleistungen aber auch im Gesundheitsstatus oder einer akuten Infektion der Herde begründet, die dann konsequent über den betreuenden Tierarzt abzuklären ist. In jedem Fall ist ein Fruchtbarkeits-Check auch dann sinnvoll, um Fehler im Vorfeld bereits ausschließen zu können.

Besamungsmonitoring

Ergänzt wird dieser Service seit einiger Zeit durch die Möglichkeit, ein "Besamungsmonitoring" in Ihrem Betrieb zu organisieren.
Dabei wird auf entsprechenden Erfassungsbögen (-gibt es auf Anfage auch direkt bei mir) das Duldungsverhalten der einzelnen Sauen innerhalb einer Besamungsgruppe penibel erfasst. Neben den Grunddaten der Sau (z.B. Wurfnummer, Absetzdatum.... usw.) wird über eine 2 x täglich durchzuführende Rauschekontrolle jeder einzelnen Sau der Beginn der Duldung, die KB1, KB2 und ggf. auch der Zeitpunkt der 3. Besamung vermerkt. Auch alle folgenden Ereignisse wie Trächtigkeitskontrolle, Abferkelrate und Wurfgröße werden vermerkt.
Betriebe, die regelmäßig dieses Datenmaterial zusammentragen, sind damit in der Lage, den Anteil früh-, mittel- und spätrauschender Sauen zu bestimmen und unter Berücksichtigung der Abferkelrate sowie der Wurfleistungen ist eine grobe Bewertung des richtigen Besamungszeitraumes möglich. Gleichzeitig dient es uns als Grundlage für konkrete Besamungsempfehlungen in den jeweiligen Monitoringbetrieben.

Fazit:

Zwar ist die Erfassung von Daten mit ein wenig Mehr- aufwand gerade auch für den Sauenhalter verbunden, -sie bringt aber durch die kon- sequente Kontrolle des Duldungsbeginns und genauer Aufzeichnungen der Besamungszeiten (KB1, KB2...) wertvolle Anhaltspunkte für eine Optimierung des Belegmanagements, was im Ergebnis zu besseren Fruchtbarkeitsleistungen führt.
Vielen Sauenhaltern ist nicht bewußt, welch enormes Leistungspotential z.T. in ihren Betrieben brach liegt, das durch die oben genannten Maßnahmen aktiviert werden könnte.

Nutzen Sie das Angebot der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. und sprechen Sie mich bei Interesse zu diesem Thema an. Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Fritz Rupenkamp, Bohmte

 

 

 

 



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